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Hallo,
mein Name ist ANKE. Ich bin ein kleiner Terrier. Meine Mutter war ein Yorkshire- und mein Vater ein Jagdterrier. Ich kam am 8. Juni 1994 in Wiesbaden-Bierstadt mit mehreren Geschwistern zur Welt. Meine Mutter hatte schon nach 6 Wochen keine Milch mehr für uns, da mußten wir uns eben an Hundefutter gewöhnen. Das fiel uns nicht schwer, denn wir kleinen Hunde hatten immer Hunger.erst 2 Monate altEs war eine schöne Zeit, mit meinen Geschwistern zu tollen, raufen oder nur faul in der Ecke liegen und zu schlafen hat uns viel Spaß gemacht. Unsere Eltern erzählten uns viel von gemeinsamen Ausritten mit den Pferden, ein spannendes Leben steht uns wahrscheinlich bevor. In dieser Zeit mußten wir von unseren Eltern und Geschwistern Abschied nehmen:. Wir  wurden verkauft! Viele Leute kamen um uns zu sehen und einer nach dem anderen hat uns verlassen. Die Menschen denken immer, daß sie sich einen Hund aussuchen können; aber in Wirklichkeit ist es ganz anders. Denn wir Hunde suchen uns unsere Herrchen selbst aus. Es ist gut, daß die Menschen nicht verstehen wie wir uns teilweise über sie lustig machen. Wir fragen uns, wenn wir die Menschen ansehen, die unser Herrchen werden wollen: Hat einer von uns Lust Hund bei diesem Herrchen zu  werden? Wenneiner von uns überzeugt ist und die anderen auch der Meinung sind, daß dieser Mensch einen von uns verdient hat, regeln wir das ganz schnell.  Der betreffende Hund interessiert sich für sein neues Herrchen und die anderen halten sich im Hintergrund und beobachten. Ich habe mit meinem Bruder bis zum Schluß gewartet, das war auch gut so. Ich habe ein tolles Frauchen gefunden (hat auch nach Pferd gerochen) und meine Wahl bisher nicht bereut. Sie hat mich im Auto auf ihren Schoß gesetzt, und ab ging's nach Taunusstein. http://www.taunusstein.de/ Die große Überraschung wartete dort. Die Mutter von meinem neuen Frauchen hatte zu dieser Zeit von Nachbarn eine Hunde-Mutter mit 6 Babies zur Pflege. Die waren auch so alt wie ich, aber schon viel größer. Wir haben uns gleich angefreundet. Nach diesem ereignisreichen Tag bekam ich mein neues zu Hause gezeigt: Schon wieder Überraschungen. Zuerst lernte ich die anderen Mitbewohner meines Frauchens kennen. Sehr interessant war der Vogel, eine Blaustirnamazone. Ihr Name ist GRÜNER, weil sie sehr grün ist. Ich dachte, macht nichts, daß er drei mal so groß wie ich bin. Aber ich habe ihn zum Fressen gerne. (Dieses ist mir in den letzten Jahren nicht gelungen, aber ich arbeite an diesem Thema noch) Frauchen hat ein Aquarium, das ist langweilig. Die Fische sagen keinen Ton, wenn ich an der Scheibe hochspringe schwimmen sie einfach weg. Hier gibt’s eine Menge zu entdecken. Viele Pflanzen stehen hier, habe mir schon eine ausgesucht, die ich an Stelle von Gras bei Verdauungsproblemen essen kann. (Gutes Frauchen, hat an alles gedacht)  Etliche Porzelanpuppen stehen hier auf den Boden oder in Schränken. Die darf ich auf keinen Fall zum Spielen nehmen, sonst gibt’s Ärger. Mein Frauchen macht diese Puppen selbst. Ich bekomme ein schönes Körbchen und meine eigenen Spielsachen. Viele Bilder hängen an den Wänden; hat auch mein Frauchen selbst gemalt. Sie hat mir versprochen, daß ich immer zum Malkurs bei der VHS Wiesbaden mit dem Künstler Wolfram Diehl mit gehen darf. Fazit vom ersten Tag: meine Wahl war nicht schlecht! Dann kam der zweite Tag mit meinem neuen Frauchen: Wir fuhren mit dem Auto zum Reitstall. Ich habe zwar immer schon von diesen Tieren gehört und weiß wie sie riechen, gesehen hatte ich sie nicht. Die Pferde sind riesig große Tiere, auf denen die Menschen reiten. Mein Frauchen hatte auch so ein großes Pferd.Zuerst hatte ich Angst vor diesem großen Tier, aber DOMINO war wirklich sehr lieb. Auch wenn ich um seine großen Hufe lief, hat er mich kein einziges Mal getreten. Der Pferdemist riecht ganz gut, darin muß man sich gut wälzen. Auch die Ausritte mit DOMINO waren echt cool.  Man hat immer eine Spur zum schnuppern und zum Jagen. Er hat mir auch gesagt, daß er mich nett findet und ich gut auf unser Frauchen aufpassen soll. Ich lernte meine neue Heimat schnell kennen.

 

 

 

Viele neue Menschen habe ich auch kennengelernt, einige haben auch Hunde. Meine neuen Freunde stelle ich euch alle vor. Ihr braucht nur auf der linken Seite zu klicken. Tagsüber geht Frauchen zur Arbeit, ich gehe in dieser Zeit immer zu ihren Eltern. Da habe ich einen großen Garten und viel Auslauf. Im Garten fällt immer viel Arbeit an: Ich halte den Garten Katzen- und Mäusefrei. Auch wenn ein Taube über das Grundstück fliegt, oder etwa ein Vogel im Garten landen will, muß ich einschreiten. Mein Frauchen nimmt mich fast immer mit, wenn sie sich mit Bekannten trifft, aber manchmal muß ich zu Hause bleiben. Zum Beispiel beim Motorrad fahren. http://www.wiesbaden-nassau-chapter.de/wnc_intro.html Ich darf nur im Hof mitfahren, weil ich keinen Sturzhelm habe. Aber wenn es ums Autofahren geht bin ich immer zuerst im Auto. Zum Thema Motorradfahren habe ich einiges zu erzählen: Motorradfahrer sind auch nette Menschen, vor allem wenn sie die Grillfeste feiern, dürfen auch die Hunde mit. Einmal waren dort über 10 Hunde dabei, weil ein Motorradfahrer auch Mitglied im Hundeverein ist.  Es gibt aber Dinge, da bleibe ich lieber zu Hause. Wenn das Surfbrett auf das Autodach geladen wird, will ich nicht mit. Ich habe es einmal versucht, sah auch einen anderen Hund der mitgefahren ist, aber das Wasser ist mir einfach zu naß. Das Wasser ist nicht mein Element. Vor ca. 5 Jahren hat mein Frauchen ein neues Hobby entdeckt: Sie hat sich Schuhe mit Rollen gekauft. Ich lernte, daß diese als Dinger Inline-Skater bezeichnet werden. Auf einem Parkplatz hat sie an einem Wochenende geübt sich auf den Rollen fortzubewegen. Ich setzte mich in eine Ecke und schaute zu. Ich habe mir ernsthaft Gedanken um Frauchen gemacht. Ist sie vielleicht zu faul zum Laufen, denn sie benutzt alle möglichen Geräte um schneller vorwärts zu kommen. Aber der Tag kam, als sie vom Lauftreff in Taunusstein-Neuhof http://www.lauftreff-neuhof.de/ erzählte, habe ich gemerkt, daß sie nicht so lauf-faul ist, wie zuerst angenommen. Wir laufen ab und zu dort mit. Einmal im Monat treffen wir uns mit den Leuten vom Fotoclub. Das ist immer gut, denn alle freuen sich, daß ich mitkomme und ich bekomme fast immer was vom Essen ab. Am besten haben mir die Kameras von Lothar und Hugo gefallen, denn die haben zwei Objektive nebeneinander. Damit kann man 3-D-Bilder aufnehmen, die man nur mit einer speziellen Brille ansehen kann. Ich habe mich sofort als Modell zur Verfügung gestellt. – Da fällt mir noch etwas ein: Frauchen kann ihren vielen Interessen nachgehen, denn sie besitzt kein Fernsehgerät. Ich finde das Fernsehgerät gut, ich schaue mir bei ihren Eltern immer Kommissar Rex an. Wenn ich Rex sehe springe ich immer das Fernsehgerät an und belle ihn an, aber er gibt mir nie eine Antwort. Das Thema Urlaub ist für mich nicht sehr erfreulich, ich glaube ich habe in einem Urlaub einen großen Fehler gemacht, den ich nie mehr gut machen kann: Nach einer Wattwanderung an der Nordsee sprang ich in unserer Ferienwohnung sofort in das Bett und habe mir an dem Bettlagen die Pfoten und das Fell gesäubert. Das gab einen Riesenärger! Seit dieser Aktion wurde ich nicht mehr in Urlaub mitgenommen. (Das Nordseewasser hat mir sowieso nicht geschmeckt)

In den Alpen über dem Achensee Ein Hobby meines Frauchens ist das Gleitschirm fliegen. Sie fliegt in Österreich, Südtirol und Spanien im Urlaub, da konnte ich nie mit. Ich konnte mir das Fliegen nie vorstellen, war doch nur bei dem Stammtisch dabei. Aber eines Tages durfte ich zum Fliegen mitgehen, das war zwar nur im Taunus, aber die Hauptsache ich war dabei. Als ich sah, daß mein Frauchen von einer Winde in die Luft gezogen wurde, hatte ich schon kein gutes Gefühl. Sie wurde am Himmel immer kleiner und war weit weg; ob das gut geht? Ich hatte wieder einmal recht, sie stürzte aus ca. 8 Meter Höhe ab, war lange im Krankenhaus und danach über 2 Jahre krank. Sie konnte nicht mehr gehen; ich habe sie getröstet so gut wie ich es konnte. Sie muß immer noch zur Krankengymnastik, Fango und Massagen gehen, da bleibe ich immer zu Hause. Sie ist immer gut gelaunt, wenn sie am Donnerstag zur Massage zu Bruno Müller http://www.brunomueller.de nach Wiesbaden geht. Er hat meinem Frauchen viele Rückenprobleme mit Entlastungsmassagen und Zilgrei abgenommen (Er hat sogar ein Buch geschrieben). Als sie so lange krank war, kam sie wieder auf neue Ideen: Jetzt wollte sie ein neues Haus bauen. Genau neben ihren Eltern. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen, denn ich brauche nur über den Hof zu gehen um von einem zum andern zu kommen. Sie hat Pläne gezeichnet, sogar ein Modell gebaut und ich durfte auch zu Bauamt mitgehen. Habe natürlich den besten Eindruck hinterlassen, damit Frauchen die Baugenehmigung bekommt. Ende 1999 war es dann so weit. Der Baubeginn, bedeutet viel Arbeit für mich.von hier oben sehe ich alles Fast jeden Tag kamen neue Leute, die erst einmal angebellt werden mußten. Frauchen hatten nicht viel Zeit für mich, denn sie waren schwer beschäftigt. Das Haus war von Außen schon nach ein paar Monaten fertig. Der Innenausbau ist mehr Arbeit und immer noch nicht ganz fertig. Mir gefällt besonders gut, daß die Fenster bis zum Boden reichen. Oft liege ich dort in der Sonne und habe von oben eine schöne Aussicht. Ich denke, ich habe ein prima Leben. Vielleicht bin ich der glücklichste und zufriedenste Hund der ganzen Welt!!! Ich werde, wenn ich die Zeit dazu finde, weiter aus meinem Hundeleben berichten. Falls es Euch gefallen hat, könnt Ihr mir auch ein Mail schicken.

 

 

 

Aktualisiert am 10.03.2008

 

©ANKE+Frauchen